Zuhause ist es doch am schönsten, oder etwa nicht? Seit dem ich wieder zurück bin genieße ich es natürlich wieder mit meiner Familie vereint zu sein, dennoch sehne ich mich schon ein wenig nach Bellingham zurück. Aber wie heißt es doch so schön (blöd) alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. In diesem Sinne ist es auch erst mal das Ende dieses Blogs. Danke fürs Lesen und sobald ich wieder ins Ausland komme werde ich diesen Blog wahrscheinlich reaktivieren, also immer mal wieder reinschauen =)
Home Sweet Home
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Langsam aber sicher gehts dem Ende zu…
Gründe warum ich so was von kein Heimweh habe (Folge 2),
- spontane Kajaktouren
- das MEER
- die Leute
- der Farmers Market
- die Mentalität
- und noch ca. 100 andere Gründe
Jetzt ( wo ich mich gerade so schön eingelebt habe) geht es langsam aber sicher dem Ende zu. Nur noch rund ein Monat und ich bin wieder im guten alten Deutschland. Und dabei bin ich nun endlich richtig einheimisch, ich trage Flip Flops auch wenn es nieselt, Cafe Latte wird nur noch geeist getrunken, ich erkläre einen Tag als „sonnig und sommerlich“ wenn es nicht regnet, (egal welche Temperatur) und bin total begeistert und verbringe jede Sekunde draußen wenn die Sonne dann wirklich mal scheint, (egal welche Temperatur), und meine Unterschrift auf den elektronischen Kartenlesern beim „Self check-out“ ist endlich leserlich.
Die letzten Wochen waren wieder ereignisreich. Da die Schule langsam aber sicher dem Ende zu geht, gab es vorvorletztes Wochenende dann den Prom. Für Details: http://en.wikipedia.org/wiki/Prom
Ich bin mit einer Gruppe von Freunden hingegangen. Nach stundenlangen Vorbereitungen im Haus einer meiner Freundin, mit anschließendem Fotos machen etc. ging es dann zum eigentlichen Prom. Dieser sollte im Fährenterminal stattfinden das einen tollen blick über die Bellingham Bucht hat, aber natürlich hat es geregnet an diesem Abend…. Bellingham eben.
Unser Prom hatte das Motto „The best is yet to come“ – Das Beste kommt erst noch“ . Es gab ein kleines Buffet mit Schokoladenbrunnen und Snacks, eine Tanzfläche mit DJ und knapp 150 Seniors wie man die 12. Klässler hier nennt. ( Viele finden es „uncool“ zu Prom zu gehen und ich kann auch verstehen warum. Aber im Namen der kulturellen Erkundigung bin ich doch gegangen und hatte wiedererwartend eine Menge Spaß, hauptsächlich weil ich mit einer Gruppe von Freunden war die das ganze auch eher witzig fanden und sich nicht geschämt haben beim Tanzen auch mal lustig auszusehen. Danach haben wir noch bei einer meiner Freundinnen gefeiert und hoher Besuch war auch anwesend….





Mein Schwimmteam hatte eine Abschlussfeier, bei der ich „Most Improved“ = am meisten verbessert, gewählt wurde. Ansonsten war ich noch zu einer „Croquet + Cupcakes“ Party, jeden Samstag auf dem Farmers Market und so oft wie möglich am Meer.





Fechtstunden habe ich mittlerweile auch jede Woche und es macht sehr viel Spaß. Dies ist wahrscheinlich der letzte Eintrag aus den USA, da ich noch soviel vor habe und nur noch so wenig Zeit. Mein Theaterstück hat übernächste Woche Premiere, mein Minifilm wird bald gedreht, es ist Ski-to-Sea Wochenende http://en.wikipedia.org/wiki/Ski_to_Sea, Graduation rückt näher, ich war immer noch nicht in Vancouver und noch so vieles mehr. Sodass, auch wenn ich mich schon drauf freue meine Familie und Freunde wieder zu sehen , ich traurig sein werde wenn es wieder nach Hause geht. Ich habe hier definitiv so was wie eine zweite Heimat gefunden und auch wenn ich wahrscheinlich nicht wieder hier leben werde, so werde ich doch eines Tages wieder zurückkommen.
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Spring Break oder: „Nach einer halben Ewigkeit doch mal wieder ein blog eintrag“
Gründe warum ich nicht wirklich Heimweh habe, Folge 1
Während ich dies schreibe, liege ich in einem Park, die Sonne scheint, es ist warm und das Meer, das nur wenige Schritte entfernt ist, rauscht so vor sich hin.
Vor ca. 4 Wochen haben meine Gastschwester und ich mit Klettern angefangen und seit dem das Wetter hier immer frühlingshafter wird, war ich schon mehrmals unterwegs um Ultimate Frisbee mit freunden im park zu Spielen. Ultimate Frisbee ist eine komische Mischung aus Frisbee werfen und Football. Es gibt zwei Mannschaften mit mindestens 4 Spielern und zwei Endzonen auf dem jeweils gegenüberliegenden Ende des Feldes. Ziel ist es den Frisbee mit vereinten Kräften in die Endzone zu befördern, der Clou – wenn man den Frisbee in der Hand hält darf man nicht rennen und die andere Mannschaft versucht natürlich den Frisbee abzufangen. Sehr viel Spaß und wesentlich anstrengender als es klingt. Außerdem habe ich mir eine Disc Golf Scheibe gekauft und gehe jetzt öfters im Park „frolfen“, wie man das so schön nennt. Die Outdoor Saison in Bellingham hat definitiv begonnen.
Ende März war ich im „Deutschlager“. Deutschlernende Schüler aus verschiedenen High Schools in Washington treffen sich in einem Camp, um für ein Wochenende nur Deutsch zu sprechen. Es war ein interessantes Gefühl mal wieder für längere Zeit Deutsch zusprechen. Das Problem ist nur das obwohl die Idee an sich genial ist, die Deutschkenntnisse der Meisten einfach nicht ausreichen um das Ganze durchzuziehen. Am Ende des Wochenende war ich dann nach tausendfachem paraphrasieren, umschreiben und gestikulieren auch ziemlich kaputt. Dennoch ist es immer wieder faszinierend wie anders die amerikanische Schulmentalität ist. Ich kann mir nicht vorstellen dass so ein Camp mit 15-18 Jährigen in Deutschland möglich wäre. Besonders interessant ist auch wie deutsche Kultur vermittelt wird. Oktoberfest, Lederhosen, Dirndl, Schokolade, Gummibärchen, Volksmusik und Fußball sind die Hauptmerkmale Deutschlands – geht es nach den Deutschlehrern hier. Ich weiß noch nicht genau ob mir das gefällt. Es könnte schlimmer sein =)

Zurück in bellingham wartete dann ein weiteres Abenteuer auf mich. Das kleine Kino in dem ich unentgeltlich arbeit und für das ich im Februar Synchron gesprochen hatte, wird im mai wieder einen neuen Kurzfilm von ca. 8 min produzieren und ich wurde vom Regisseur zum Vorsprechen eingeladen. Es lief eigentlich ziemlich gut, dafür dass ich so was noch nie gemacht hatte und vor diesem Jahr eher der kamerascheue Typ war. Es war dann aber doch schon komisch sich selber auf der Kinoleinwand bei der Auswertung des Materials zu sehen. Ich musste mich sehr konzentrieren nur meine Schauspielerei und nicht mein Aussehen zu kritisieren (Doppelkinn, Nase aaaaaaaaaargh). Am Ende hat es mir dann doch weniger ausgemacht als ich dachte und das ist auch gut so, denn… ich habe die Rolle bekommen und werde im nächsten Werbefilmchen einen Vampir spielen. Leben in Bellingham wird eben nie langweilig.
Vor zwei Wochen war dann endlich „Spring Break“ (bei uns nennt sich das Osterferien) und da ich konnte meinen lang ersehnten Trip nach Kalifornien antreten. Nach einem außergewöhnlich warmen Wochenende hier in Bellingham, an dem ich mir meinen ersten Sonnenbrand geholt hatte, ging es erst mit dem Zug nach Seattle. Dort verbrachte ich ein leckeres Osteressen bei den Gastgroßeltern und konnte früh in aller Ruhe von SeaTac Airport aus starten.

Mehr oder weniger ruhig, da amerikanische Fluggesellschaften die nervige Angewohnheit haben ihr Abfluggate ohne irgendeine Durchgabe zu ändern. In Los Angeles angekommen ging es mit der Gruppe von 44 anderen Austauschschüler (ca. 30 davon Deutsche) auf nach Santa Monica. Dort sind wir dann alle erst einmal den Strand runter gerannt und mit den Füßen ins Meer rein, nur um festzustellen das auch in Kalifornien der Pazifik nun einmal kalt ist.
Die nächsten Tage dort vergingen im Flug, sei es beim Zoobesuch in San Diego mit anschließendem Altstadtbummel, bei der Sightseeing Tour durch LA und auf dem Hollywood Boulevard, in den Universal Studios konnte das Set von Desperate Housewives und King Kong bestaunt werden, der Hotel Whirlpool war auch jeden Abend gut besucht und am letzten Tag ging es dann ins Disneyland, das definitiv nicht nur für Kinder viel Spaß ist. Nach acht Stunden im Bus kamen wir dann zu Ostern in San Francisco (meiner neuen Lieblingsstadt) dort ging das Programm abwechslungsreich weiter, Golden Gate Bridge, Chinatown, Pier 39, Fishermans Wharf, Alcatraz, Sightseeing, Seelöwen, „die bemalten Damen“ viktorianischen Häuser, Lombard Street und mein persönlicher Favorit; die Fahrt mit der Cablecar Bahn. Der Abschied war dann auch dementsprechend wehmütig und hat zumindest mir noch einmal verdeutlicht wie schnell die Zeit doch rum geht, wie gut ich es hier in Bellingham mit meiner supertollen Gastfamilie habe und das ich die verbleibenden 56 Tage noch in vollen Zügen genießen muss!






Edit: War heute zu meiner ersten Fechtstunde – mein Schädel brummt. Das ist alles so kompliziert und hat mit Koordination zu tun. Aber es war SO toll, freu mich schon auf nächste Woche!
Außerdem gibt es das erste Cast Foto für das Theaterstück, nach mehreren erfolglosen Versuchen alle dazu zu bewegen normal zu gucken…

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Swing into spring
Ich geh heute abend mit meinen Freundinnen zum Swing Dancing, da eine meiner Freundinnen eine Tanzstunde während der Veranstaltung gibt. Waren deshalb heute alle Kleidershoppen, in den vielen Secondhandläden die es hier gibt.

Bilder vom Event und der Grund, warum ich bald wieder Deutsch spreche beim nächsten Mal =)
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Es wird Frühling…
Momentan nicht viel Neues, außer der Tatsache, dass es hier jetzt Frühling wird. Die letzten zwei Wochenenden war ich noch nicht mal Skifahren weil es auf dem Berg geregnet hat. Obwohl erst Anfang März ist, gab es schon Temperaturen bis 18 Grad! Allerdings ist März hier wie April, das Wetter weiß echt nicht was es will. Heute Morgen milde Temperaturen und Nieselregen, dann Sonne und relativ kalt durch Wind, Mittag rum dann Schnee und Temperaturen unter null, und jetzt gegen Abend strahlender Sonnenschein und warm!
Im April ist es dann hoffentlich nur noch warm, denn dann geht’s für mich nach LA und San Francisco während der Frühlingsferien (Spring Break). Mit einer Reiseorganisation speziell für Austauschschüler werde ich dann unter anderem Folgendes besichtigen:
1. Los Angeles
- Santa Monica
- San Diego Zoo und Auto Museum
- Los Angeles, Hollywood Boulevard, Universal Studios
- Hard Rock Cafe Hollywood und Walk of Fame
- Disneyland Park California
2. San Francisco
- Golden Gate Bridge
- Cable Cars
- Pier 33 und Alcatraz
- Pier 39
- Bay Quackers City Tour
Das ist alles was sich in knapp eine Woche reinstopfen lässt =)
Schule und neue Fächer haben sich mittlerweile auch eingespielt. Proben für das Theaterstück laufen und um die unvermeidliche erste Probe des Bühnenkusses werde ich mich auch nicht viel länger drücken können… Auf der positiven Seite bin ich ironischerweise im Moment Klassenbeste in Staatsbürgerschaft…
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Neues
Ja, ja ich weiß das ich schon Ewigkeiten nicht mehr geschrieben habe. Aber in meinem Fall sind keine Nachrichten, gute Nachrichte. Wenn man jedes Wochenende was Neues erlebt, ist halt wenig Zeit das auch noch aufzuschreiben
…….
Vor 2 Wochen hat mein 2tes Semester angefangen und nach mehreren Veränderungen, Vorsprechen, Test etc. sieht mein neuer Stundenplan wie folgt aus:
1. Marketing
2. Northwest Literature (Literatur mit Fokus auf die Gegend/ Autoren hier)
3. Citizenship (Staatsbürgerschaft, USA versteht sich =)
4. Advanced Film Studies (Filme gucken und diskutieren)
5. Spanish 3 (bin vom 2. ins 3. Jahr gewechselt, bis jetzt kein Unterschied…)
6. Drama 3 ( das ganze Semester wird an einem Theaterstück gearbeitet, letzte Woche gingen die Vorsprechen zuende – Ich werde Kevin(weiblich) in „To Gillian on her 37th Birthday“ spielen, es ist ein Drama)
Ansonsten arbeite ich als unbezahlte Aushilfe in einem kleinen Kino, das „independent movies“ zeigt. Ich schaue das das Kino gut aussieht bevor Leute rein dürfen, mache Popcorn, verkaufe Snacks und Tickets. Für jede „freiwilligen Arbeitsstunde“ kann ich mir einen Film für umsonst ansehen =) und kriege freies Popcorn. Die Arbeit dort hat mir noch einen weiteren Job eingebracht – Synchronsprecherin! Das Kino produziert kleine Werbekurzfilme für sich selbst und da sie mehrer Ausländische Filme zeigen, sind diese Filme in fremden Sprachen mit englischen Untertiteln. Ab Mitte März läuft ein Film mit dem Namen „Berlin Rendevouz“, für den ich die weibliche Hauptrolle auf Deutsch spreche.(ist nur ungefähr 7 min lang aber mein Name ist im Abspann! Und es wird zu einem Filmwettbewerb eingesandt – vielleicht werde ich ja entdeckt
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Empfehlung an alle: Slumdog Millionär ansehen!!!!!!!!!!! War hier wochenlang ausverkauft und ist ein wirklich guter Film, der hoffentlich ganz viele Oscars kriegt.
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Vor 3 Wochen gab es eine „German Student Convention“ an meiner Schule. D.h. Schüler von High Schools in Washington, die Deutsch als 2. Fremdsprache lernen waren in Bellingham. Über 700 Leute! Es gab Seminare über die deutsche Kultur (ich war in dem über deutsche Musik, also wir Deutschen hören nur Nena, Rammstein und Tokio Hotel wenn es nach den Deutschlehrern hier geht, habe dann ein wenig Aufklärungsarbeit betrieben…….. Dann gab es ein Konzert on Uwe Kind, der unter Deutschlehrern wohl relativ bekannt ist, da er Lieder schreibt die helfen sollen Deutsch zu lernen. Mein Lieblingsteil war als er die Lehrer dazu gebracht hat zu Rammstein Musik auf der Bühne abzurocken… Außerdem gab es noch lustige Spiele in einer Olympiade am Nachmittag, habe meine Schule im Kartoffellauf vertreten. Dank überlegener Technik und Teamwork haben wir überragend gewonnen =)
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(Videos werden nachgereicht habe im Moment Probleme mit Youtube)
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Vor 2 Wochen war ich dann mal wieder in Seattle – auf geheimer Mission, mehr oder weniger. Ich war eingeladen, dem Interview für die Bewerber für das PPP – Stipendium von amerikanischer Seite beizuwohnen. Meine Aufgabe war es mit den Bewerbern und ihren Eltern im Warteraum zu sprechen, ihre Fragen zu beantworten und sie heimlich einzuschätzen, wie sie mit anderen und ihren Eltern interagieren, wenn das Auswahlkomitee nicht hinguckt =) (Ich erinnere mich noch genau an mein Interview und konnte den Bewerbern ihre Nervosität nachfühlen.) Es war ein sehr schöner und interessanter Tag, da ich auch die Gelegenheit hatte ehemalige Austauschschüler kennen zulernen und Erfahrungen auszutauschen.
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Und letztes Wochenende gab es hier dann auch endlich so was wie Winterferien, auch wenn es nur ein verlängertes 4- tägiges Wochenende war. Ich war zusammen mit meinen Gastgeschwistern zu deren Großeltern eingeladen. Ich habe also meine Kenntnisse von Seattle erweitern können. Ich habe das EMP (übersetzt in etwa Erlebe Musik Projekt) gesehen, wo es eine Jimi Hendrix Ausstellung, Kostüme und alte Werbeplakate zu sehen gab und man alle möglichen Musikinstrumente ausprobieren kann. (Ich = talentfrei) Dann war ich noch in der Bibliothek ( von der ich unbedingt noch ein gutes Bild brauche), dann ging es Eisessen und „Troll gucken“, der wurde dorthin gebaut um die Gegend ttraktiver und somit gewalt- und verbrechensfreier zu machen. Jetzt gibt es dort nur noch Autounfälle, weil Leute anhalten und Bilder machen… Der Stadtteil in dem das ist heißt Fremont, und ist wie alle Stadtteile Seattles nach berühmten Einwohner benannt. (Es ist das Bohemian –Vietel und hält sich für den Mittelpunkt des Universums, es gibt sogar einen Wegweiser, der alle die Distanz zu z. B. der Milchstraße anzeigt. Danach ging es in den Universitätsbezirk, der Campus der Universität von Washington ist riesig und das eigene riesige Footballstadion ist einfach nur irre, meiner meinung nach. Es gibt dort auch mehr oder weniger geheime Bruder- und Schwesterschaften, die eigene Häuser rund um die Universität unterhalten in denen dann die eine oder andere Party steigt…… Und es gibt einen Baum auf dem Campus, der über und über mit Schuhen behangen sit. Mir konnte allerdings keiner erklären warum. Danach sind wir auf einen (der vielen) Hügel von Seattles gefahren um die Aussicht auf die Seen und in der ferne die Cascade Mountains und Mt. Rainier zu genießen. Ich habe auch noch eine neue Sportart gelernt Disc Golf, eine Mischung aus Golf und Frisbee. Anstelle von Schlägern und Golfbällen hat man spezielle Discs es gibt driver und putter wie im Golf und anstelle von Löchern gibt es Körbe in der die Disc landen muss. Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es echt schwer ist die Discs zu kontrollieren und ich gefühlte tausend Versuche gebraucht habe.Am nächsten Tag ging es dann noch mal zum Pike Place Market und der Waterfront wo die Fähren an- und abfahren. Und ich hatte die Möglichkeit das Kunstmuseum zu besichtigen, mit persönlicher Tourbegleitung von meiner Gastmutter der Kunstgeschichtslehrerin =)

Skulptur im Musik Museum

Der Troll und ich
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Sonntag war ich wie fast jeden Sonntag Skifahren, es macht echt riesen Spaß und ich kann bereits alle blauen Pisten mehr oder weniger elegant runterwedeln =) Vor 2 Wochen habe ich mir übrigens eine Stunde Snowboardunterricht gegönnt, die Auswirkungen auf meine Rückseite konnte ich noch eine Woche später spüren =), hat aber auch sehr viel Spaß gemacht und ich denke ich werde es noch mal versuchen. Montag (Presidents Day von dem ich nichts gemerkt habe) war Synchronsprechen, wie bereits oben erläutert).
Morgen habe ich eine Einladung zu einer speziellen Schulversammlung, da ich zu den besten 10% der Schule gehöre. In einer Woche gibt es dann noch ein spezielles Seminar in „Leadership“ (Führungskraft, keine gute Übersetzung aber so was in der Art), bin mal gespannt was man da lernt.
So jetzt seit ihr alle wieder auf dem neuesten Stand und ich versuche meinen nächsten Eintrag nicht zu lange vor mir her zuschieben=)
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Halbzeit
Gestern war dann „Gipfelfest“ für mein Austauschjahr – 147 bin ich nun schon hier und nochmal so viele sollen es werden =)
Ich habe so vieles bereits erlebt und noch so viel mehr ist in Planung. und entgegen meiner Erwartungen hatte ich bis jetzt noch kein Heimweh und alles lief so viel besser als ich es mir erträumt hatte.
Way to go!
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2009
Beginnt gleich mal so wie das alte Jahr aufgehört hat – mit Schulfrei!
Meine Weihnachtsferien haben nämlich aufgrund von schneefrei 2 Tage früher angefangen =) Und obwohl Montag die Schule wieder los ging, war ich heute den ganzen Tag zu hause. Bin heute morgen ganz normal zur Schule gelaufen, wo mir der leere parkplatz gleich seltsam vorkam. Mein Gastbruder kam mir dann entgegen (er läuft später als ich los und ist trotzdem immer eher da – wesentlich längere Beine…) und strahlte übers ganze Gesicht. „There is a note on the door – school is closed due to the thread of urban flooding.“ Aufgrund von Flutgefahr war die Schule also heute geschlossen. Wir haben uns auf dem gesamten Weg zurück drüber lustig gemacht, weil es zumindest hier normal aussieht und er sowas noch nie erlebt hat. In anderen Teilen der Stadt wurden aber Straßen geschlossen und es hat immer noch nicht aufgehört zu regnen. Das Beste ist, alle Seniors also auch ich, müssen die Tage nicht wie alle anderen am Ende des Jahres nachholen =) (Selbst wenn, wäre am 15. Juni eh schon weg Richtung D.C. und dann Heimat =) Ich mag Schule hier, aber das schulfrei gefällt mir glaub ich noch besser=)
Rückblick: Weihnachten habe ich mit meiner Gastfamilie bei deren Großeltern in Seattle (Bellevue) verbracht. War interessant da die beiden Schwestern meiner Gastmutter ebenfalls mit Familie dort waren – insgesamt 15! Wie auch in Deutschland wird Weihnachten hier zum Anlass genommen viel und gut zu Essen, sodass die Woche ein einziges Schlemmerfest war. anders als in Deutschland werden die Geschenke am 25. morgens geöffnet. Und jeder hat einen Stocking = Socken überm Kamin hängen, der am Weihnachtsmorgen ebenfalls mit kleinen Geschenken und Süßem gefüllt ist.

Ich habe eine neue Brille bekommen:

Just kidding =)
Ansonsten war die Woche sehr schön und lustig, ich war in Seattle auf dem Pike Place Market, 4 mal im Kino, Sushi essen, Schwimmen, es gabe zahlose Schneeballschlachten, zweimal @ beedworld (eigene Ketten und Ohrringe designen) und hatte einfach jede Menge Spaß.
Silvester habe ich mit meiner Gastschwester und Freunden gefeiert war sehr lustig und schön. Wurde offiziell als Eglischsprecher anerkannt, da ich bei einem Spiel so ähnlich wie Stadt, Land, Fluss nur mit mehr Kategorien, Zweite geworden bin =) (Dafür wird mein Deutsch immer schlechter…..)
Letzten Sonntag war es dann so weit – mein erster Tag auf Skiern!!!
(Nein ich habe nicht wie Bridget Jones ausgesehen………………)
In aller Frühe ging es auf zu Mt. Baker. Meine Gastschwester arbeitet als Skilehrerin und da sie an diesem Morgen keine Klasse hatte, unterrichtete sie mich. Und zu meiner großen Überraschung habe ich mich noch nichtmal blöd angestellt =) Nach nur zwei Runden am ropetoe (dafür gibts bestimmt nen deutsches Wort das ich nich kenne..), so eine Art Mini-Skilift wo man sich im Stehen einen Hügel hochziehen lässt.,wurde ich als ausreichend erfahren erklärt, um die Piste zu stürmen. Ich musste nur noch den steilen Hang zum ersten Lift runterkommen… das ist der Test um von blutiger Anfänger zu nur noch Anfänger zu kommen=) Hat 2/3 des Hügels auch super funktioniert… naja stürzen gehört dazu und ich kann stolz sagen das ich selbst wiederhochgekommen bin =) Danach bin ich nur noch ein anderes Mal gefallen und das war legitim da auf einer fortgeschrittenen Strecke später am Tag =). Skilifte finde ich allerdings schon ein wenig gruselig, besonders als Nachmittags der Wind aufkam. Nach meiner ersten Fahrt auf einer richtigen Skistrecke war ich dann jedenfalls komplett begeistert und ins Skifahren verliebt. Hätten die anderen nicht hunger gehabt ich hätte einfach die ganze Zeit weiter gemacht. Nachmittags Hatte Jillian dann eine Klasse zu unterrichten und der Skiunterricht für mich wurde dann von meinem Gastvater weitergeführt und gipfelte darin das ich von der Anfänger auf eine Fortgeschrittenen Piste wechseln durfte. Skifahren ist einfach nur genial. Mt. Baker ist übrigens auch ein landschaftlich besonders schönes Skigebiet, man kann immer Berggipfel und Gletscher sowie gefrorene Wasserfälle sehen. Jillian, meine Gastschwester, hat mich übrigens zu ihrer schnellsten Schülerin erklärt. (Ok ich gebs ja zu sie unterrichtet sonst nur 6-12 Jährige, aber trotzdem.) Ich werde defiintiv bei der nächsten Möglichkeit wieder mit meiner Gastfamilie Skifahren und nach gebrauchter Ausrüstung auf die Jagd gehen…
Flutwarnung noch bis Freitag, mein Gastbruder und ich sind am Daumendrücken für morgen =)
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Fotos

Ich in meinem Team Trainingsanzug.

Angriff der Killertomaten 6 Uhr früh. Oder warten auf den bus zum district wettkampf.

Mein Team wurde 4 . Platz bei den District Wettkämpfen.

Meine selbstgemachte Schwarzwälder Kirschtorte die es zu meiner Geburtstagsfeier gab.

Meine Freunde Kaia, Elisabeth, Veera (Austauschülerin aus Finnland)
und….

… Bekka und Aurella (meine Fotokünste sind echt nicht besonders)
Thanksgiving.

Portland, Oregon.

Ich finde das amerikanische Straßensystem mit diesen ganzen Hochstraßen schon ein wenig gruselig. Dafür ist die Landschaft rund um Portland wunderschön.

The River Gorge, eines der schönsten Gebiete im Pacific Northwest.


Nicht ganz die Niagara Fälle aber der zweithöchste Wasserfall in den USA. Und man kann bis ganz hoch wandern.

Und nach Thanksgiving, ging dann der Weihnachtswahnsinn los.
Lebkuchenbauwettbewerb im Ferryterminal.

Es gab die klassischen Lebkuhenhäuschen und die … anderen…
Die Schlacht von Helms Klamm !

Ich wünsche allen:
FRÖHLICHE WEIHNACHTEN und ein GESUNDES NEUES JAHR !!!
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You know you go to school in america when…
1. du Schafsgehirne, Frösche, Kuhherzen und Ratten im Unterricht sezierst.
2. der Unterricht darin besteht Filme zu sehen und Essays darüber zu schreiben
3. Walking eine Unterrichtsstunde ist
4. du „brain games“ als Unterrichtseinheit spielen kannst oder der Unterricht hauptsächlich online abläuft
5. du jeden Tag für 20 min „Lesepause“ hast (oder Zeit für hausaufgaben wie es die Einheimischen nennen)
6. der Unterricht aus 15 min Test und 75min Freizeit besteht
7. der Footballcoach aus Californien kommt, farbig ist, wasserstoffblonde Haare hat und in Hollywood war bevor er an die Schule kam
8. Surviving on your own eine Klasse ist
9. der Unterricht in einem Theater stattfindet
10. du überall Schulfarben siehst
11. es die typischen High School Cliquen gibt
12. Mädchen im Dezember! Flip Flops tragen und dazu Fleecejacken
13. JEDER ein Auto hat
14. der Lehrer im unterricht nicht mehr reden will um das System zu ändern
15. wenn du mit deiner Lehrern nach der Schule UNO(Kartenspiel) spielst und ins Kino gehst……
(Wie immer mehr oder weniger ernst gemeint =)
Zu Punkt fünfzehn, das hat sich nämlich heute zugetragen. Meine Film und media Lehrerin hat uns Filmschüler eingeladen mit ihr nachmittags einen Film im independent movie theater zu sehen und vorher Kaffeetrinken zu gehen. Es war extrem lustig, da eigentlich nur meine Freunde und ich da waren. Wir haben uns dann die Zeit damit vertrieben UNO zu spielen, sehr lustig! Wir sind dann in dieses kleine independent Kino gegangen, das mit völlig zusammengewürfelten Sesseln bestückt ist, sehr witzig und bequem =) (Wir haben Happy go lucky gesehen)
Und ein anderer Lehrer will den Unterricht jetzt nur noch „studentdriven“ halten. D.h. er legt am Anfang eine Folie auf auf der steht was man machen soll. Leider ist das mesitens mit dem Sitznachbarn reden, was eigentlich nie zum gewünschten Resultat führt. Oder wir haben Diskussionen ohne Diskussionsleiter, was eigentlich keine Diskussion ist sondern nur unangenehme Stille. Mal sehen wie das wird. Momentan ist das einzig gute an der Klasse das wir Tee zubereiten =) Mal sehen wie das wird.
In mancher Hinsicht ist Schule hier wesentlich cooler als in Deutschland. Andererseits ist das deutsche Schulsystem in vielem einfach besser. So dass ich momentan am liebsten beide mischen würde.
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